Gregor Praml, Kotrabass/Komponist. Monika Held, Leserin/Autorin.
Bald wird es keine Überlebenden des Holocaust mehr geben – und wer erzählt dann? Das haben sich die Autorin Monika Held und der Kontrabass ist Gregor Praml gefragt – und werden nun selbst zu Erzählenden. Aus Helds Roman „Der Schrecken verliert sich vor Ort“ haben sie eine Konzert Lesung konzipiert. „In Auschwitz gab es keine Vögel“ lautet der Titel der einstündigen Produktion. Neben den Texten (gelesen von der Autorin) und Livemusik (Kontrabass + Loops & Effekte) ziehen sich die sehr persönlichen O-Töne des Zeitzeugen Hermann Reineck, aus dessen Überlebensgeschichte der Roman und die Figur Heiner entstanden sind, durch das Stück.
Durch die künstlerische Darstellung über Musik und Text wird den Zuhörern ein emotionaler Zugang zur Erinnerungskultur ermöglicht.
Diese Konzertlesung macht für uns Besucher und Nachgeborene diese Zeit „erlebar“ und richtet sich besonders auch an Schüler:innen ab 15 Jahren.
Die im Anschluss an die Konzertlesung stattfindende moderierte Diskussion bietet Raum für Fragen, Einordnung der Inhalte sowie für den Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Menschenwürde, Verantwortung udn demokratische Werte.
Eintritt für Schüler frei, 9,00 € regulärer Preis.
Kultur- und Geschichtsverein der Region Tann (Rhön) e. V.